4 Kurzvorträge im Lichthof des Bau- und Verkehrsdepartements Kanton Basel-Stadt, Münsterplatz 11, 29.11. bis 20.12., donnerstags um 18.30 Uhr

«Mehr Licht!» — es wird erzählt, dass dies die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe waren. Über diese Worte ist schon viel Tinte verschwendet worden. Die simpelste Interpretation ist, dass Goethe meinte: «Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme!» Andere interpretieren sie hingegen hochphilosophisch. Und wieder andere meinen, Goethe hätte einfach in seinem hessischen Dialekt sagen wollen: «Me lischt ... hia so schlescht», hochdeutsch: «Man liegt hier so schlecht.»

Licht spielt in unserem Leben eine grosse Rolle. Doch was  ist Licht? Wie kam das Licht auf die Welt? Kann man Licht manipulieren? Warum ticken die einen in der kalten Jahreszeit anders als im Sommer, und warum sehnen sich viele in diesen Wochen nach Zimt, Zucker und mehr Licht?

Licht ist normal, Licht ist alltäglich. Gern wird es übersehen und vergessen. An einem passenden Ort in der Stadt wollen wir das ändern: Wir rücken Licht mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen ins rechte Licht.

Nach den Kurzvorträgen Apéro und Gespräch. Der Eintritt ist gratis.


Das Programm

Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr
Martina Münch, Dipl. Architektin ETH, Leiterin der Abteilung Gestaltung Stadtraum Verkehr im Planungsamt und Werner Rupflin, Projektleiter bei den IWB
Basel by Night – das Beleuchtungskonzept
 
der Stadt Basel

Donnerstag, 6. Dezember, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Manfred Geier
Freier wissenschaftlicher Publizist und Autor (jüngst: Aufklärung. Das europäische Projekt), Hamburg

Licht und Vernunft


Donnerstag, 13. Dezember, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Anna Wirz-Justice
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Abteilung Chronobiologie
Licht und die innere Uhr

Donnerstag, 20. Dezember, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Laura Baudis
Physik-Institut der Universität Zürich
Die dunkle Seite des Universums


Flying Science dankt folgenden Organisationen und Personen: AnnaLisa Gabathuler und Marc Keller, Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt; Lotteriefonds Basel-Stadt; Claire Sturzenegger-Jeanfavre Stiftung; Stiftung Science et Cité; Bank for International Settlements; Diane Eaton, Domenico Sposato, Aksel Pedersen, Markus Schütz, Trinidad Moreno; www.cavahispania.ch; Optik Aebischer

«Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.»
Marie von Ebner-Eschenbach

«Wer das Licht sehen will, wie es ist, muss zurückweichen in den Schatten.»
Hans Magnus Enzensberger